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Schleichende Kältemittel
Klimaanlagenwartung
mit Zertifikat
Die Folgen mangelnder Wartung
Umwelt
Bauteile der Klimaanlage
Auto-Klimaanlagen sind das ganze Jahr hindurch eine Wohltat
für Fahrer und Beifahrer. Diese Erkenntnis und die günstigen
Angebote der Automobil-Hersteller haben die Zahl der klimatisierten
Fahrzeuge in den letzten Jahren sprunghaft ansteigen lassen.
Bei Neufahrzeugen entscheiden sich mittlerweile 60 Prozent aller
Käufer für "Prima Klima" an Bord. Gut so,
denn eine Klimaanlage ist nicht nur komfortabel, sondern leistet
auch einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Unfallrisikos.
Klima-Tabu: Schleichende Kältemittelverluste
Solange die Klimaanlage funktioniert, läuft alles bestens.
Denkt der stolze Besitzer, der davon ausgeht, dass diese wartungsfrei
ist. Schließlich taucht sie in den Wartungsplänen
der Hersteller kaum auf. Ein verhängnisvolles Versäumnis,
denn Fahrzeugklimaanlagen können bauartbedingt keine hermetisch
geschlossenen Systeme sein. Schleichende Kältemittelverluste
in beträchtlicher Höhe sind die Folge. Wo die "Schwachstellen"
einer Klimaanlage liegen, zeigt die folgende Abbildung.

Klimaanlagenwartung mit Zertifikat
Für jede Klimawartung erhalten Sie von uns ein Zertifikat.
Diese Klimawartung wird durch geschultes Personal durchgeführt,
wir setzen hierzu Geräte der neusten Technologie ein.
Inhalt der Klimawartung:
Bedienfunktion der Klimaanlage Mit
jeder Klimaanlagenwartung
Sichtprüfung aller Komponenten erhalten
Sie ein ZERTIFIKAT.
Ausströmtemperatur prüfen
Austausch des Kältemittels
Nachfüllung des Kältemittelöls
Dichtheitsprüfung der Klimaanlage
Klima-Katastrophe: Die Folgen mangelnder Wartung
Um Kältemittelverluste zur Vorbeugung von Folgeschäden
zu minimieren, gibt es ein ganz einfaches Mittel: regelmäßige
Wartungen in einer Fachwerkstatt. Wer sich diese im wahrsten
Sinne des Wortes ersparen will, zahlt wenig später drauf.
Sinkt der Füllstand des Kältemittels unter ein bestimmtes
Level, nimmt die Anlage erheblichen Schaden. Ihr "Herz",
der Kompressor, wird nicht mehr ausreichend geschmiert. Er läuft
heiß und geht kaputt. Kostenpunkt für einen neuen:
rund fünfhundert Euro und mehr. Im Vergleich dazu sind
die Kosten für den zweijährlichen empfohlenen Check
der Klimaanlage minimal!
Bitte warten - der Umwelt zuliebe!
Auch das moderne Kältemittel R134a belastet die Umwelt.
Unter diesem Aspekt ist jedes Gramm Kältemittel, das in
die Atmosphäre entweicht, ein Gramm zuviel. Das Büro
für Umweltforschung und Beratung GmbH hat ermittelt, dass
derzeit in Deutschland pro Jahr bis zu 1.140 Tonnen Kältemittel
aus Auto-Klimaanlagen austreten. Ein Wert, der mit der Zahl
der klimatisierten Fahrzeuge weiter rapide ansteigt. Das kann
und darf nicht sein: regelmäßige Wartungen können
dieser Entwicklung Einhalt gebieten!
Bauteile der Klimaanlage
Kompressoren: Das Herz jeder Klimaanlage!
In einer Kfz-Klimaanlage sorgt der Kompressor für die Zirkulation
und die Verdichtung des Kältemittels. Er setzt sich aus
verschiedenen Baugruppen zusammen (Anschlussstutzen, Verdichterteil,
Magnetkupplungsgruppe), die zum Teil erheblichen mechanischen
Belastungen ausgesetzt sind. In der Regel kommen heute Kolbenkompressoren
zum Einsatz, sowohl in leistungsgeregelter als auch in nicht
leistungsgeregelter Ausführung.

Kompressoren: Wartung verhindert Ausfälle!
Der Kompressor wird direkt oder per Halterungen am Motorblock
befestigt und mittels Keil- oder Poly-V-Riemen über den
Motor angetrieben. Schäden am Verdichter oder an den Magnetkupplungen
zählen zu den häufigsten Ausfallursachen. Diese sind
fast immer auf zu hohe thermische Belastungen infolge von zu
geringem Kältemittelvorrat zurückzuführen. Eine
sorgfältige Wartung erspart hier viele Probleme von vornherein!

Kondensatoren: Die machen was flüssig!
Der Kondensator wird vorzugsweise dort verbaut, wo es besonders
kühl ist: in der Fahrzeugfront, meist vor dem Wasserkühler.
Er hat die Aufgabe, das vom Kompressor verdichtete gasförmige
Kältemittel herunterzukühlen und so wieder in einen
flüssigen Zustand überzuleiten. Häufig mit Unterstützung
eines zusätzlichen Gebläses, das gleichzeitig die
ausreichende Motorkühlung sicherstellt. Leider ist am technisch
idealen Einbauort die Gefahr von Beschädigungen besonders
groß: Steinschlag, Verschmutzungen, Unfälle ...

Kondensatorlüfter: Die schaffen Luft!
Der Kondensator bewirkt bei ausreichender Energieabgabe an die
Umgebungsluft ein Kondensieren des Kältemittels, welches
im gasförmigen Zustand in den Wärmetauscher eintritt.
Ist die Energieabfuhr aber nicht ausreichend gewährleistet,
wird die Leistungsfähigkeit bzw. die Funktionsfähigkeit
beeinträchtigt. Dieser Betriebspunkt stellt sich bei unzureichendem
Luftstrom ein (z.B. im Stau). Abhilfe schafft hier der Kondensatorlüfter,
welcher die Luftströmung aufrecht erhält. Dieses Bauteil
gewährleistet eine einwandfreie Verflüssigung des
Kältemittels und somit ein angenehmes Klima in Ihrem Fahrzeug.

Verdampfer: Cool down!
Der Verdampfer hat die Aufgabe, dem Fahrzeuginnenraum Wärme
zu entziehen und ihn zu entfeuchten. Zu diesem Zweck wird die
warme Innenraumluft über die große Verdampferoberfläche
geführt und gibt dort ihre Wärmeenergie an das Kältemittel
ab. Die neuen Verdampfergenerationen weisen zwecks besserer
Wärmeübertragung immer dünnere Materialstärken
auf. Damit nehmen auch ihre Empfindlichkeit und die Gefahr des
Verschmutzens zu. Vorbeugende Maßnahme: regelmäßige
Wartung!

Trockner/Akkumulatoren: Gut gefiltert!
Als Trockner oder Akkumulator bezeichnet man die Filterelemente
einer Klimaanlage. Bei Anlagen mit einem Expansionsventil sitzt
der Trockner in der Hochdruckseite. Seine Funktionen: Entfeuchten,
Reinigen und Speichern, so dass immer flüssiges Kältemittel
zum Expansionsventil gelangen kann. In Anlagen mit Orifice Tube
ist der Akkumulator dem Verdampfer nachgeschaltet, hat die gleichen
Aufgaben wie der Trockner und verhindert zusätzlich, dass
flüssiges Kältemittel zum Kompressor gelangt und diesen
beschädigt. Trockner sind Verschleißteile und sollten
spätestens alle zwei Jahre gewechselt werden. Auch bei
jedem zwischenzeitlichen Öffnen der Anlage empfiehlt sich
ein Austausch.

Expansionsorgane: Einlasskontrolle
Hier geht es um thermostatische Expansionsventile und Orifice
Tubes. Sie sind am Eingang des Verdampfers angesiedelt und sorgen
für die notwendige Expansion des Kältemittels. Expansionsventile
regeln den Kältemittelstrom und lassen nur soviel durch,
wie im Verdampfer verdampfen kann. Orifice Tubes sind fest auf
einen bestimmten Lastzustand in der Anlage eingestellt und haben
eine kalibrierte Bohrung. Die größten Feinde dieser
Bauteile sind Schmutz und Feuchtigkeit im System. Dadurch werden
Eingänge verstopft. Die Folge: Kompressorschäden!

Druckregler und Schalter: Wer macht da Druck?
Druckregler schützen die Klimaanlage vor unzulässigen
Bedingungen. Sowohl bei zu niedrigem Druck (< 2 bar) als
auch bei zu hohem Druck (> 25 bis 35 bar) wird das System
abgeschaltet und bei ca. 15 bar der Kondensatorlüfter auf
eine höhere Stufe geschaltet. Diese Funktionen übernehmen
entweder ein Kombischalter, ein Trinary- oder mehrere Binaryschalter.
Außerdem im Programm: Klimaanlagen-, Umluft- und Gebläsestufenschalter.

Gebläselüfter: Daher weht der Wind!
Der Gebläselüfter stellt die Luftzirkulation im Fahrgastraum
sicher und unterbindet ein Beschlagen der Scheiben. Ist eine
Klimaanlage installiert, hat der Lüfter zusätzlich
die Aufgabe, durch ständige Frischluftzufuhr ein Vereisen
der Verdampferoberfläche zu verhindern und für optimale
klimatische Verhältnisse im Fahrzeug zu sorgen.

Antriebsriemen: Volle Kraft voraus!
Wir unterscheiden hier Flankenkeil- und Keilrippenriemen. Über
Flankenriemen wird die Kraft vom Motor zu den einzelnen Komponenten
geleitet, was dann zu einem "Mehrriemenantrieb" führt.
Gängiger ist heute der einzelne Keilrippenriemen, der mittels
Spann- und Umlenkrollen alle Komponenten verbindet. Keilrippenriemen
unterliegen einem Verschleiß und sind daher bei jedem
Klimaanlagen-Check sorgfältig zu überprüfen.
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