Service-Vertragswerkstatt

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Motor Diagnose

We take care for your vehicle

Autoheuser verfügt über die Fahrzeugsystemtester der Hersteller Audi, VW, VW-Nutzfahrzeuge, Seat, KIA und Daihatsu. Es handelt sich um einen Computer mit Bildschirm, DVD-ROM-Laufwerk. Er enthält die gesamte Messtechnik, wie Multimeter, digitales Speicher-Oszilloskop und kann folgende Arbeiten durchführen:

  • Auswerten der Eigendiagnose
  • Fehlerspeicher auslesen ( Fehlerspeichercode auslesen ) und löschen
  • Inspektionsintervalle zurück setzen
  • Soll/Istwertvergleich
  • Stellglieddiagnose
  • Codieren von Steuergeräten
  • Lernprogramme Diagnose
  • Zugriff auf Herstellerdatenbank
  • Messwertblöcke auslesen

Diagnose:
Zur Fehlersuche muss das Fahrzeug an den Tester angeschlossen werden und durch eine systematische Abfrage z.B. nach Fahrzeugtyp, Modelljahr und Motorkennbuchstaben identifiziert werden. Damit ist eine eindeutige Zuordnung aller Dokumente und Prüfwerte gewährleistet.

Fehlerspeicher auslesen:
Das Auslesen des Fehlerspeichers liefert Informationen über Fehler, die im betreffenden System wie Motor, Karosserie, Fahrwerk, Komfort aufgetreten sind. Der im Fehlerspeicher abgelegte Fehler kann in Form eines Codes oder im Klartext ausgegeben werden. Während der Abfrage der einzelnen Steuergeräte werden alle festgestellten Fehler nacheinander angezeigt: z.B. der Motortemperaturfühler oder Drehzahlgeber übermitteln keine oder unplausible Signale. Die eingetragenen Fehler sind zu überprüfen und zu beheben. Dabei kann der Anwender durch eine geführte Fehlersuche des Testers unterstützt werden. Anschließend ist der Fehlerspeicher zu löschen. Nach dem Betrieb des Motors ist der Fehlerspeicher erneut auszulesen. Es dürfen keine neuen Einträge mehr vorhanden sein.

Geführte Fehlersuche:
Sie ermöglicht das Auffinden eines Fehlers in vom Tester vorgegebenen Arbeitschritten. Ausgehend von einem Fehlerspeichereintrag, z.B. Ansauglüftertemperaturfühler, wählt der Tester ein Prüfprogramm aus. Der Anwender wird im Dialog geführt bis der Fehler gefunden ist. Es werden alle bis zur Behebung des Fehlers notwendigen Prüfvorrausetzungen und Prüfschritte sowie die für Einzelprüfungen notwendigen Prüfmittel und Tätigkeiten vorgegeben und am Bildschirm angezeigt. z.B.:

  • Prüfung der Leitung auf Unterbrechung
  • Spannungsmessung durchführen
  • Messleitung + an Prüfbox Buchse 35
  • Messleitung – an Prüfbox Buchse 19
  • Sollwert muss zwischen 10 und 15V liegen.

Ist die Störung auf einen zwar plausiblen, aber dennoch falschen Sensorwert (z.B. durch einen erhöhten Übergangwiderstand) zurückzuführen wird kein Fehler im Fehlerspeicher angezeigt. Der Anwender kann jetzt mit Hilfe eines Menüs eine formulierte Beanstandung auswählen. Z.B.: Motorruckeln zwischen 1500 und 3000 1/min. Aufgrund der Auswahl führt der Tester das geeignete Prüfprogramm durch.

Inspektionsintervalle zurücksetzen:
Führt die Werkstatt eine Inspektion am Fahrzeug durch, setzt sie die Inspektionsintervalle am Kombi-Instrument zurück.

Stellgliedtest:
Durch definiertes Ansteuern der Stellglieder durch den Tester kann deren Funktion geprüft werden. Z.B. Einspritzventile, Leerlaufsteller, ABS-Magnetventile, Tankentlüftungsventil, Türschlösser, Stellmotoren in Sitzen.

Soll-Istwert Vergleich:
Mit ihm werden die Istwerte gemessen und mit den vorgegebenen Sollwerten verglichen. Beispiele sind Spannungsversorgung, Luftmengen-/Luftmassensignal, Lambdasondenspannung. Weicht der Istwert vom vorgegebenen Sollwert ab, liegt ein Fehler vor.

Messwertblöcke auslesen:
In Verbindung mit diagnosefähigen Steuergeräten werden aktuelle Daten in den Tester übertragen. Es können die Signale von mehreren Komponenten gleichzeitig überwacht und aufgezeichnet werden.
Beispiel: Überprüfung der Schubabschaltung im Fahrbetrieb

  • Drosselklappen-Winkel geht auf kleinsten Wert
  • Einspritzzeit muss auf Null gehen
  • Drehzahl fällt ab
  • Sondenspannung < 100mV
  • Schubabschaltung „Aktiv“

MOTORKONTROLLEUCHTE
Die Motorkontrollleuchte, englisch Malfunction Indication Light (MIL), ist Teil des anfangs in Kalifornien und zunehmend auch in anderen Staaten und Ländern geforderten On-Board-Diagnose bei Kraftfahrzeugen. Es handelt sich dabei um eine Kontrolllampe im Kombiinstrument. Typischerweise ist die MIL durch einen stilisierten Motor gekennzeichnet.

Zweck der MIL:
Wenn die On-Board-Diagnose einen Emissions- oder sicherheitskritischen Fehler detektiert hat, wird der Fahrer durch Aufleuchten oder Blinken der Kontrollleuchte zum Aufsuchen der Werkstatt aufgefordert, um Verkehr oder Umwelt nicht unnötig zu gefährden.

Gesetzliche Anforderungen:
Wann und bei welchen Fehlern die Motorkontrollleuchte anzuzeigen hat, wird in den gesetzlichen Regelungen zur On-Board-Diagnose festgesetzt. Dazu gehört auch ein Funktionstest: Beim Motorstart muss sie kurzzeitig aufleuchten. Passiert dies nicht, ist ein Werkstattbesuch erforderlich. In Staaten mit besonders restriktiver Umweltgesetzgebung (wie Kalifornien) kommt es auch vor, dass Polizisten bei Fahrzeugkontrollen die Motorkontrollleuchte überprüfen, da nach deren Aufleuchten nur noch ein Weiterfahren bis zur nächsten Werkstatt erlaubt ist.

Abschaltung:
Bei einzelnen („selbstheilenden“) Fehlern kann die Motorkontrollleuchte nach Verschwinden des Fehlers oder nach dem nächsten Motorstart erlöschen. Ansonsten kann dies nur durch Auslesen und Löschen des Fehlerspeichers in der Werkstatt erfolgen.

Im Kraftfahrzeug werden Kontrollleuchten eingesetzt, um den Fahrer über den technischen Zustand des Fahrzeugs bzw. dessen Systeme zu informieren. Die Kontrollleuchten sind üblicherweise im Kombiinstrument, manchmal auch an anderer Stelle im Armaturenbrett angeordnet. Kontrollleuchten dienen u.a. dazu, den Schaltzustand von Betriebsmitteln anzuzeigen (z.B. Blinker, Fernlicht). Warnleuchten werden sie auch genannt, wenn sie den Fahrer während der Fahrt über eine Fehlfunktion des Fahrzeugs informieren sollen. Beim Einschalten der Zündung werden die Kontrollleuchten für wenige Sekunden eingeschaltet. Dadurch kann der Fahrer die Funktionsfähigkeit der Kontrollleuchten überprüfen. Über die konkret vorhandenen Kontrollleuchten sollte sich jeder Fahrer im Bedienungshandbuch seines Fahrzeugs informieren. Dort ist auch die anzuratende Reaktion auf das Aufleuchten der jeweiligen Kontrollleuchte zu finden.